WEIN FÜR AFRIKA

Frauen helfen Frauen: Mit dem Projekt „Wein für Afrika“ unterstützen DvP Weinmanufaktur und der Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten das Frauenprojekt von Asante e.V. in Kenia.

Aufs Wohlsein anstoßen und sich dabei zugleich wohltätig engagieren? Das ist jetzt möglich – und zwar mit dem neuen Silvaner aus der DvP Weinmanufaktur. So geht von den Einnahmen je Flasche ein Euro direkt an das Frauenprojekt „Engel für Afrika“ in Kenia. Für die Fertigung von handgestickten Engeln erhalten die Frauen in Tiwi einen eigenen Lohn, der es ihnen ermöglicht, ihre Familien zu ernähren. Ein großer Lichtblick für die überwiegend alleinerziehenden Mütter, die der extremen Armut ohne Hilfe hoffnungslos ausgeliefert wären. Umso wichtiger ist es Diana v. Petery und dem Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten, dieses besondere Frauenprojekt zu unterstützen – nicht zuletzt, da sie im Herbst 2019 ins kenianische Tiwi reiste und sich vor Ort von der großartigen Arbeit überzeugen konnte, die Asante e.V. für die Kinder und Frauen der Region leistet. Als ehemalige Präsidentin und aktives Mitglied des Inner Wheel Clubs Würzburg-Hofgarten macht sich die Winzerin gemeinsam mit ihren Club-Freundinnen seit vielen Jahren für Frauen in Not stark. 

Nun hat Diana v. Petery am Wiesenbronner Wachhügel den ersten Jahrgang ihres eigenen Weines angebaut, voll und ganz nach biologischen Grundsätzen. Dabei legt die Wahlfränkin größten Wert auf einen nachhaltigen Ausbau, der die Biodiversität des Weinbergs berücksichtigt. Entsprechend ist auch der Silvaner selbst handverlesen – und das wortwörtlich. Im vergangenen September wurden die Trauben mit Unterstützung der Club-Freundinnen und deren Familien von Hand gelesen und anschließend im befreundeten Weingut Roth auf biologische Weise ausgebaut. 

HERZENSPROJEKT

Das Ergebnis: ein frischer Silvaner, der mit Aromen von Äpfeln und zarten Kräutern sowie einer ausgewogenen Säurestruktur begeistert. Ein toller Wein, der wahre Freude (ein)schenkt – beim Trinken genauso wie beim Spenden für „Engel für Afrika“. 

Diana v. Petery bringt es auf den Punkt:
„Der Weinberg wird mit ganz viel Liebe gepflegt und die Trauben werden sorgsam nach biologischen Maßgaben vinifiziert. Und so lag es für mich nahe, dass auch die Einnahmen unseres ersten Jahrgangs einem Herzensprojekt zugutekommen sollten.“



Möchten auch Sie den leckeren Silvaner von DvP Weinmanufaktur probieren und
„Engel für Afrika“ unterstützen?  Bestellen Sie jetzt hier.

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Förderverein Würzburg-Hofgarten
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Wie Sie wissen, gibt es steuerliche Erleichterung für Sie als Spender.
Bei Spenden unter 300,00 Euro gilt der Kontoauszug als Nachweis. Ab einer Spendensumme von 300,00 Euro stellt der Förderverein Ihnen gerne eine Zuwendungsbescheinigung aus. 

ASANTE

Asante e.V. wurde 2003 von unserer Inner Wheel-Freundin Christine Rottland und ihrem verstorbenen Mann, Dr. Franz Rottland, ins Leben gerufen. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie Kindern in Tiwi Kenia den Zugang zu Schulbildung, Nahrungsmitteln, Ausbildungshilfe und medizinischer Betreuung. Mit dem Projekt „Engel für Afrika“ schafft Asante e.V. zudem eine Arbeitsgrundlage für die Frauen und Mütter vor Ort.

Kooperation statt Konkurrenz – das Get-together der Würzburger Frauen- Serviceclubs 2021

Besondere Zeiten bedürfen besonderer Maßnahmen – kein Problem für die Damen der Frauen-Serviceclubs in Würzburg: Da das jährliche Get-together coronabedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte, luden die Verantwortlichen kurzerhand zum digitalen Austausch. Auf diese Weise sollte die Tradition der Neujahrstreffen, welche erstmals 2018 unter dem Motto „Kooperation statt Konkurrenz“ ins Leben gerufen wurden, auch in diesem Jahr fortgesetzt werden – mit maximalem Raum zur Begegnung bei minimalem Infektionsrisiko. Und so kamen am 19. Januar 2021 um 19 Uhr insgesamt 41 Frauen virtuell zusammen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, aktuelle Projekte vorzustellen und bestehende Kontakte zu intensivieren sowie neue zu knüpfen. Als Ehrengast ebenfalls zugegen: Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer bei der Stadt Würzburg, die seit Anbeginn der Netzwerktreffen eng mit den hiesigen Frauen-Serviceclubs verbunden ist. 

Nach einem kurzen und herzlichen Willkommen durch die Organisatorin Michaela Fischer (Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten) wurde das Wort sogleich an die jeweiligen Club- Präsidentinnen übergeben. Es sprachen, in chronologischer Reihenfolge: Ruth Bley (Internationaler Frauenclub Würzburg), Theresa Dietl (Inner Wheel Club Würzburg), Afssane Ghassemi (Soroptimist International Club Würzburg), Sabine Rudert (Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten), Katharina Rößner (Zonta Club of Würzburg) und Gundula Viering (Zonta Club of Würzburg Electra). Vom Vorstandswechsel über Benefizevents bis zu geplanten Spendenaktionen: Die Themen präsentierten sich so vielfältig wie die Würzburger Frauen-Serviceclubs selbst. Und auch wenn die Pandemie vielen sozialen Veranstaltungen im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung machte, gaben sich die Präsidentinnen doch kollektiv hoffnungsvoll – was nicht zuletzt am neuen digitalen Kurs liegen dürfte, der das Clubleben auch in Zeiten von Social Distancing lebendig hält. Sozialen Medien, Zoom & Co. sei Dank konnten sich die jeweiligen Clubschwestern und Freundinnen in zum Teil wöchentlichen Meetings weiterhin austauschen und soziale Projekte auf die Beine stellen.

Zu diesen zählen beispielsweise Spendensammlungen für das Haus Antonia Werr, das Projekt „Kinderlachen“, den Fonds für Alleinerziehende und das Schulprojekt „Asante e.V.“. Außerdem wurden Aktionen wie „Zonta says NO“ – eine Kampagne, die sich dafür einsetzt, Gewalt an Frauen zu beenden – verstärkt crossmedial kommuniziert. Das damit verbundene Ziel: ein wachsendes Bewusstsein für frauen- und gesellschaftsrelevante Themen schaffen. Denn obwohl 2020 in vielerlei Hinsicht herausfordernd war, soll das Engagement der Würzburger Frauen- Serviceclubs keinesfalls beeinträchtigt werden.

Dass es hierfür neben entsprechender Anpassungsfähigkeit auch eine gesunde Prise Humor braucht, zeigte sich spätestens, als das Get-together um einen zweiten Special Guest erweitert wurde. Die Rede ist von Birgit Süß: In ihrem 20-minütigen Programm entführte die beliebte Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin die anwesenden Frauen via Zoom in die Irrungen und Wirrungen von Politik, fränkischem Dialekt und außergewöhnlichem Hamsterverhalten. Bekannt für ihren intelligenten und unverholenen Wortwitz schaffte es die Wahl-Würzburgerin gekonnt zum Thema Chancengleichheit überzuleiten; erhielten Frauen in Deutschland am 19. Januar 1909 doch auf den Tag genau erstmals das Wahlrecht. Als krönenden Abschluss gab es zudem eine stimmgewaltige Gesangseinlage, die einem Live-Auftritt in Sachen „Bühnenpräsenz“ in nichts nachstand. Frisch inspiriert konnte es so für die Clubangehörigen in 20-minütige Salongespräche gehen. Hier fanden sich zufällige Vierergruppen zusammen, um Ideen für 2021 zu teilen und mögliche Synergien anzuregen.

Die Ergebnisse brachte Stefan Fischer, als einziger Mann in der Runde und im Hintergrund für die Technik zuständig, in einer dynamischen Visualisierung zu Papier: Mehr gemeinsame Online-Aktivitäten und -Treffen, Einsamkeit vermeiden, indem man Clubschwestern einfach mal anruft, Künstlerinnen & Kulturschaffende unterstützen, clubübergreifende Botschafter berufen, einen Online-Flohmarkt organisieren und Studenten ins Home-Schooling einbinden – die Möglichkeiten für künftige Kooperationen sind nahezu unzählig. Und wie man dem abschließenden Feedback der Präsidentinnen und Teilnehmerinnen entnehmen konnte, treffen sie auf die ungebrochene Motivation, sich auch 2021 wieder für Frauen und Frauenrechte stark zu machen. Denn eines ist allen klar: Gerade in anspruchsvollen und besonderen Zeiten wie diesen kann nur durch besonderes Engagement Großes auf den Weg gebracht werden. 

Copyright: Stefan Fischer

*Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang an die Organisatoren des Netzwerktreffens und an Birgit Süß, die einen Teil ihrer Gage für soziale Projekte der Würzburger Frauen-Serviceclubs gespendet hat. 

Pressemitteilung/Redaktion: Anna-Lucia Mensing

Paul Harris Fellow-Auszeichnung für Michaela Luise Fischer

Rotary Distriktskonferenz Juni 2020
Foto von links: Stefan Fischer, Michaela Luise Fischer, Prof. Dr. Heiner Winker
Bildquelle: Privat

Bei der Rotary Distriktskonferenz im Juni 2020, wurde die Paul Harris Fellow Ehrung an unsere Inner Wheel Freundin Michaela Luise Fischer verliehen. Prof. Dr. Heiner Winker, Govenor vom Distikt 1950, ehrte Michaela Luise Fischer für ihr Engagement bei den Distrikts-Trainings-Veranstaltungen.

Rotary International hat für besondere Verdienste von Rotariern und
Nichtrotariern die Auszeichnung Paul Harris Fellow geschaffen.

Weinlese in Wiesenbronn

Unsere Freundin und junge Winzerin Diana von Petery hatte zu ihrer ersten Weinlese am Wiesenbronner Wachhügel eingeladen. Viele Lesehelfer, auch aus den befreundeten Frauenclubs (Steigerwald und Soroptimist) kamen am frühen Samstagmorgen, um die 20 Jahre alten Reben zu lesen. Die fleißigen Helfer*innen wurden mit einer zünftigen Brotzeit im Weinberg belohnt. Im Anschluss gab es noch eine Kellerführung im Weingut Roth.
Die Lesehelfer hatten sehr sorgfältig gelesen, so dass nur erstklassige Trauben in die  Presse kamen, die jetzt in getrennten Edelstahltanks für Diana von Petery ausgebaut werden. Das Lesegut hatte 87 Grad Oechsle und verspricht zu einem guten Silvaner Wein heranzureifen. Mit der Abfüllung ist im Mai 2021 zu rechnen.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Weinverkostung im nächsten Jahr.

Michaela Luise Fischer erhielt die aktive Ehrenmitgliedschaft

Michaela Luise Fischer
Foto: S. Fischer

Die aktive Ehrenmitgliedschaft wurde von unserer Präsidentin Elisabeth Reinöhl feierlich an Michaela Luise Fischer überreicht.

Michaela Luise Fischer hat unseren Club als Präsidentin nicht nur sicher durch das Clubjahr 2016/2017 geführt, sie hat auch unsere jährlichen Benefizveranstaltungen eingeführt, das „Get-together“ mit allen Würzburger Frauen Service Clubs und den Stand zum Stadtfest ins Leben gerufen. Sie bereichert und strukturiert unsere Meetings mit konstruktiven Ideen und visuellen bzw. plakativen Bildern. Zur Corona Zeit hat sie, durch die Installation von zoom, unsere Club Meetings und Samstags-Treffs ermöglicht.
Wir sind sehr stolz auf unsere Clubfreundin!

Unser Clubleben

Wir sind ein Teil der Gemeinschaft.
Wir sind stolz darauf.

Inner Wheel ist die weltweit größte Frauen-Service-Organisation. Die Mitgliedschaft stand früher (seit 1924) nur Frauen und Witwen von Rotariern offen. Seit 2012 können die Clubs auch  Damen ohne rotarischen Hintergrund die Mitgliedschaft anbieten. Der erste deutsche Club wurde 1968 in Lübeck gegründet. 2019 existieren in Deutschland 231 Clubs, aufgeteilt in sieben Distrikte mit 8.800 Mitgliedern. Inner Wheel Deutschland ist ein Teil von International Inner Wheel. Der Distrikt 88 hat aktuell 1.427 Mitglieder in 38 Clubs. Im vergangenen Amtsjahr wurden von allen Clubs in diesem Distrikt insgesamt 1,8 Mio Euro gemeinnützigen Projekten zur Verfügung gestellt.

Welche Werte stellt Inner Wheel in den Vordergrund?
Die Basis um Gutes zu tun.

Freundschaft, Anteilnahme, Solidarität, Füreinander-Dasein und Hinhören  prägt das Bild von Inner Wheel . Durch ein fürsorgliches Miteinander von Jung und Alt wächst diese Freundschaft. Sie wird zur Grundlage für gemeinsames und soziales Handeln. Jeder Club trifft sich einmal im Monat in seinem Clublokal. Bei diesen Meetings werden Vorträge der eigenen Mitglieder oder von Gästen gehalten. Es besteht keine Präsenzpflicht an den Meetings. Jeder Club ist frei, seine eigenen sozialen Projekte und Aktivitäten zu wählen.

Hilfbereitschaft ist für alle Inner Wheel Clubs von Anfang an eine Verpflichtung gewesen. Es werden Projekte unterstützt, um Menschen in Not zu helfen. Die Clubs bringen das Geld für ihren sozialen Einsatz durch Spenden, Basare und andere Aktivitäten auf. Größter Wert wird auf den persönlichen, mitmenschlichen gemeinnützigen ‚Einsatz‘ gelegt.

Internationale Verständigung bedeutet nicht nur Aufgeschlossenheit dem Fremden gegenüber (V. Bolton IIW-Präsidentin 2000/2001: „Fremde sind Freunde, denen wir noch nicht begegnet sind“), sondern auch humanitäre Hilfe überall auf der Welt, wo Menschen in Not sind. Internationale Kontakte werden per Brief, über das Internet, bei internationalen Konferenzen und durch Treffen mit ausländischen Freundschaftsclubs gepflegt.

Mitgliedschaft bei Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten
Gut zu wissen

Heute steht es grundsätzlich auch Frauen aus nicht-rotarischem Umfeld frei, Mitglied in einem Inner Wheel Club zu werden. Allerdings können sie nicht selbst beitreten, sondern müssen von Mitgliedern des Clubs zur Aufnahme vorgeschlagen werden. Dabei ist jeder einzelne Inner Wheel Club berechtigt, die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft eigenständig festzulegen. Eine wichtige Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist die Bereitschaft, sich aktiv am Clubleben zu beteiligen und sich vor allem sozial durch persönlichen Einsatz und gesellschaftlich zu engagieren. Auch die Übernahme von Ämtern im Club ist verpflichtend. 

Übergabemeeting 2019/2020


Amtsübergabe 2019

Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten
Foto von links: Micaela Morasch, Deniz Mesekoparan, Michaela Luise Fischer, Sabine Wong, Elisabeth Reinöhl Präsidentin, Corinna Walter, Diana von Petery, Sabine Rudert, Alexandra Kastner, Elena Wagner, Gabriele Schäfer, Melanie Perrey. Auf dem Foto fehlen drei weitere Mitgliederinnen.

Benefiz-Veranstaltung 2019

Projekt: Haftentlassene Frauen

Die Münchner Kabarettistin Angelika Beier trat im vollen Hörsaal des Zentrums für seelische Gesundheit mit dem Programm „Durchboxen statt Botoxen“auf und erntete begeisterten Applaus.

Einen Scheck in Höhe von € 3.500 wurde an Karola Herbert, Haus Antonia Werr, für das Projekt Haftentlassene Frauen übergeben.

Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten
Foto von links: E. Reinöhl, D. v. Petery, K. Herbert, H. Jürgens, G. Schäfer Fotografie: Frau Keller, Antonia Werr Haus